Hochzeitsreportage
Hochzeit in den Abruzzen: Dolce Vita & echte Emotionen in der Villa San Marco (Martina & Nico)
Es gibt Hochzeiten, die bleiben für immer im Gedächtnis. Weil das Licht besonders war, das Essen fantastisch oder einfach alles außergewöhnlich. Die Hochzeit von Martina (Italienerin) und Nico (Belgier) war genau so ein außergewöhnliches Erlebnis.
Für mich war es eine Premiere: Meine erste Begleitung als Hochzeitsfotograf in Italien. Genauer gesagt im schönen Giulianova in der Provinz Teramo (Abruzzen). Dass ich die Zeremonie auf Italienisch und Flämisch kaum verstehen würde, machte diesen Tag für mich fotografisch umso spannender. Warum? Das erzähle ich euch in dieser Reportage.
Inhaltsangabe:
Auf einen Blick: Destination Wedding Italien
- Location: Giulianova & Villa San Marco (Abruzzen, Italien).
- Besonderheit: Internationale Hochzeit (Italienisch/Flämisch) mit traditioneller "Serenata" am Vorabend.
- Fotoshooting: Hafen mit Fischerhütten, im Auto, Villa San Marco.
- Herausforderung: Sprachbarriere als Chance: Fokus auf reine Körpersprache und Emotionen.
- Highlight: Ein Buffet der Extraklasse und Party unter tausenden Lichterketten im Olivengarten.





Eine Serenata für die Braut: Der Vorabend
Wer in Italien heiratet, taucht in wunderbare Traditionen ein. Am Vorabend der Hochzeit gab es eine sogenannte Serenata. Dabei überrascht der Bräutigam seine Braut zu Hause mit Live-Musik, Freunden und Familie. Nico ist die Überraschung mehr als gelungen! Trotz schwüler Hitze war die Stimmung grandios, es wurde vor dem Haus gelacht und getanzt. Martinas Oma tischte Snacks auf, die jedes italienische Restaurant in den Schatten stellen würden. Ein perfekter Auftakt.
Getting Ready: Champagner, Styling & drei Generationen
Am Vormittag des großen Tages besuchte ich Martina zu Hause. Wer italienische Familien kennt, weiß: Hier wird Zusammenhalt großgeschrieben. Zusammen mit ihrer Schwester, ihrer Mama und der Oma verwandelte sich das Haus in einen fröhlichen Schönheitssalon.
Während Hair- & Make-up-Artists für den perfekten Look sorgten, herrschte eine wunderbar ausgelassene Stimmung. Zwischen feinen Süßigkeiten und einem Gläschen Champagner gegen die Aufregung war die Vorfreude förmlich greifbar. Besonders schön war es zu beobachten, wie drei Generationen von Frauen diesen Moment gemeinsam zelebrierten. Vom Lachen der Schwester bis zum stolzen Blick der Oma.
Die Trauung: Wenn Blicke mehr sagen als Worte
Gegen Mittag wurde es dann ernst. Martina fuhr mit ihrem Papa in einem wunderschönen Oldtimer-Cabrio vor der Kirche im Herzen von Giulianova vor. Ein Gänsehaut-Moment, als ihr traditionell von der Mama der Schleier aufgesetzt wurde.
Für mich war die Trauung eine besondere Herausforderung: Die Zeremonie wurde komplett auf Italienisch und Flämisch gehalten. Normalerweise orientiere ich mich bei deutschen oder englischen Hochzeiten stark am gesagten Wort, um den nächsten Moment zu antizipieren. Hier musste ich mich zu 100 % auf meine Augen verlassen. Zumal einige Programmpunkte von denen in Deutschland abwichen.
Rückblickend war das ein Geschenk: Da ich nicht vom Text "abgelenkt" war, waren meine Sinne geschärft für die kleinen Gesten, die feuchten Augen der Eltern und das nervöse Händedrücken des Brautpaares. Die Zeremonie war förmlich, aber doch unglaublich herzlich und dank der Fächer konnten die Gäste auch der italienischen Mittagshitze trotzen.
Rainbow & Roadtrip: Das Paarshooting am Hafen
Nach der Kirche ging es zum Monumento al re Vittorio Emanuele II, wo uns ein Regenbogen über dem Meer für das Gruppenfoto begrüßte – wenn das kein Glücksbringer ist! Danach schnappte ich mir das Brautpaar und den Oldtimer für den Weg zum Hafen.
Ich hatte die Location am Vortag gescoutet (ein absolutes Muss bei Destination Weddings!) und wusste genau, wo das Licht an den Fischerhütten und am Steg perfekt steht. Martina und Nico waren so verliebt und locker drauf, dass die Bilder fast von selbst entstanden sind. Der Kontrast zwischen dem schicken Oldtimer, dem eleganten Paar und dem Hafen-Flair hat mir besonders gut gefallen.
La Dolce Vita in der Villa San Marco
Die Feier fand in der Villa San Marco statt, nur wenige Minuten entfernt. Und was soll ich sagen: Die Italiener wissen, wie man feiert (und isst!). Schon beim Empfang heizte der DJ so ein, dass die Stimmung direkt am Siedepunkt war.
Als das Buffet eröffnet wurde, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Menge, die Qualität und die liebevolle Präsentation der Speisen ("Antipasti" wäre eine Untertreibung) waren beeindruckend. Ein kulinarisches Erlebnis, das man so in Deutschland selten sieht.
Party unter Lichterketten
Auch wenn sich die Sonne wetterbedingt etwas versteckte, nutzten wir die blaue Stunde für stimmungsvolle Portraits im Olivengarten der Villa. Dieser verwandelte sich später in den Schauplatz für das große Finale:
Unter einem Dach aus tausenden Lichterketten wurde die mehrstöckige Torte angeschnitten, begleitet von einem Feuerwerk. Die anschließenden Tänze mit den Eltern waren voller Tränen und Lachen. Einfach tolle Emotionen.
Martina & Nico, grazie mille! Es war mir eine Ehre, eure Liebe festzuhalten.
Plant ihr auch eine Hochzeit im Ausland?
Egal ob in München oder Abruzzen – ich reise dorthin, wo eure Geschichte spielt. Schreibt mir gerne!
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Meldet Euch gerne bei mir. Ich freue mich Euren besonderen Tag mit viel Herzblut begleiten zu dürfen.
Häufige Fragen zu Destination Weddings (FAQ)
Begleitest du Hochzeiten nur in München oder auch im Ausland?
Meine Basis ist München/Olching, aber mein Koffer ist schnell gepackt! Wie ihr an der Hochzeit von Martina & Nico seht, liebe ich es, neue Orte zu entdecken. Egal ob Italien, Österreich, Mallorca oder noch weiter weg, ich begleite euch dorthin, wo ihr „Ja“ sagt.
Wie werden die Reisekosten berechnet?
Das halte ich ganz transparent. Ihr zahlt mein reguläres Hochzeits-Paket plus die tatsächlichen Reisekosten (Flug/Fahrt & Übernachtung). Ich brauche keinen Luxus. Ein sauberes Hotelzimmer und eine unkomplizierte Anreise genügen.
Ist es ein Problem, wenn du die Sprache vor Ort nicht sprichst?
Überhaupt nicht. Wie bei dieser Hochzeit in Italien (ich spreche kein Italienisch), konzentriere ich mich voll auf die visuelle Ebene: Gesten, Blicke, Emotionen. Ein Lachen oder eine Freudenträne sieht in jeder Sprache gleich aus. Zudem spreche ich fließend Englisch, was für die Kommunikation mit Gästen und Dienstleistern meist völlig ausreicht.
Schaust du dir die Locations im Ausland vorher an?
Wenn ich eine Location noch nicht kenne, reise ich – wie in Giulianova – in der Regel früher an. Ich nehme mir Zeit für ein ausführliches „Location Scouting“, um den Stand der Sonne, die besten Hintergründe und schöne Ecken für das Paarshooting zu finden. So können wir am Hochzeitstag entspannt fotografieren, ohne lange suchen zu müssen.
Erstveröffentlichung: 06. Januar 2026 · Letzte Aktualisierung: 07. Januar 2026
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